Am 9. Mai 1945 mußte der Betrieb der Straßenbahn, wegen Streckenschäden
und Sprengung der Neißebrücken durch die Wehrmacht, eingestellt werden.
Mit dem Ende des 2. Weltkrieges verlor Deutschland alle Gebiete östlich der
Oder - Neiße - Linie, Görlitz damit einen Teil des Streckennetzes nach Moys.
Das die Bahn schon im Monat Juni 1945 provisorisch betriebsbereit war, ist
dem Einsatz ehemaliger Mitarbeiter der Sraßenbahn zu verdanken. Sie begannen
mit Aufräumungsarbeiten und den Reparaturen am Schienennetz, an den
Oberleitungen sowie am Fuhrpark. Die ersten befahrbaren Streckenabschnitte
führten vom Schützenhaus zum Demianiplatz sowie von der Büchtemannstraße
zum Krankenhaus.
Linien Februar 1946:

Linie 1:   Rauschwalde - Weinhübel
Linie 2:   Landeskrone - Krankenhaus
Linie 3:   Büchtemannstr. - Stadthalle


Am 30. Juni 1946 wurde die Bahn dem VEB (K) Verkehrsbetriebe eingegliedert.